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VA vs. AV

 
 
VA - Vorannahmen
Diese werden im deutschen Protokoll nach dem PI abgefragt. Es geht darum alle Vorannahmen bezüglich des Targets aufzuschreiben und dann durchzustreichen.
 
AV - Advanced Visuals (Fortgeschrittene Visualisierungen): Da werden alle visuellen Daten, die zu Beginn einer Session während des Cooldowns erscheinen, notiert.
 

Was ist der Unterschied zwischen AV und VA?

Nach meiner Meinung nach sind es in der Praxis zwei verschiedene Verfahrensweisen.
 
VA: Eine VA bedeutet, dass man vor Beginn der Session Ideen, Gedanken oder AOL´s, die einem bezüglich des Targets durch den Kopf gehen, aufschreibt. Es geht also nicht unbedingt darum etwas visuell wahrzunehmen, sondern seinen Kopf frei von Störfaktoren zu machen, welche die Session beeinflussen können. Deshalb wird eine VA vermutlich nach einem PI abgefragt. Als Ritual streicht man anschließend seine VA´s durch.
 
AV: Bei einem AV geht es um direkte Visuelle Wahrnehmungen die einem während der “Cooldown-Phase” auftauchen. Es geht nicht um Meinungen, Ideen oder AOL´s die der Viewer bezüglich des Targets hat, sondern explizit um Visuelle Datensätze. Und sie werden deshalb auch nicht durchgestrichen.
 
 

Meine Erfahrung bezüglich VA´s und AV´s

 
Als ich Remote Viewing (Erweitertes TRV) in Deutschland lernte, wurde mir beigebracht, dass man nach dem PI, also den persönlichen Unzulänglichkeiten, noch mal kurz in sich schaut und ob es Vermutungen bezüglich des Targets gibt. Dies können AOL´s sein, aber z.B. auch Ideen, welche Tools vorkommen. Und um das zu vergessen, bzw um sich zu sagen: “Hey, ist mir egal, und stimmt vermutlich eh nicht” wird es durchgestrichen.
 
Dann als ich die Stufe 1 nach dem CRV-Protokoll lernte und eine weile praktizierte erfuhr ich, dass es nicht direkt um Vorannahmen bezüglich des Targets geht, sondern der Fokus darin liegt erste Visuelle Daten zu erspüren/erkennen. Aber auch scheint es darin zu gehen diese Daten nicht in die Session mit einfließen zu lassen, weil wir ja nicht wissen, ob diese Daten imaginär oder wirklich was mit dem Target zu tun haben. Nur werden sie nicht durchgestrichen. Vielleicht besteht der Trick draus zu versuchen, nichts konkretes wahrzunehmen, sondern die Wahrnehmung auf einfache Dinge zu begrenzen, wie hell/Dunkel, Bewegungen, Dimensionen und Verbindungen. Ich persönlich denke, das es ein erstes wichtiges Tool ist, um die Wahrnehmung zu schärfen, bzw. zu fokussieren, bevor man das Ideogramm macht.
Jana W hat auf diesen Beitrag reagiert.
Jana W