UFO-Entführung

UFO-Entführung

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Es ist Nacht in einem kleinen Dorf. Nachts wirkte das Dorf wie verlassen. Ein Junge ist draußen, und dieser Junge erblickt ein riesiges Objekt und dann kam der Blackout.

Dieses Objekt war nicht allzu weit weg, ja, es war sogar recht nahe. Den Umfang des Objektes konnte der Junge nicht gut erkennen, nur vermuten, es war nicht so hell erleuchtet, doch deutlich erkennbar, Lichter waren (in Streifen) angeordnet, rote, grüne (gelbe). Und es stand einfach so am Himmel. Bewegungslos. Geräuschlos. Doch am linken oberen Ende des riesigen Objektes, da bewegte sich was, es sah aus wie Sternschnuppen die vom Objekt aus heraus flogen und dann brechen die Erinnerungen ab. Als er wieder wach wurde, wandte der Junge seinen Blick nach rechts, und ihm fiel ein Baum auf, der im Garten des Hauses seiner Eltern stand, doch er kam ihm diesmal so merkwürdig vor, so groß.

Das Objekt war danach weg. Ja, und was war das? War dies ein weiterer Traum, den der Junge träumte? Oder eine Illusion seiner Gedankenwelt die er geschaffen hat? Die er sich eingeredet hat? War es ein Traum? Das dachte der Junge nicht, aber es könnte doch sein, oder? Natürlich besteht diese Möglichkeit, dass er alles nur erfunden hat und es dann vergessen hat, was er es erfunden hatte. Doch wenn es kein Traum war, vielleicht war das Objekt ja etwas, was man ganz einfach erklären könnte: Ein Flugzeug, oder ein Zeppelin, vielleicht auch eine Lichtspiegelung. Es könnte alles Mögliche gewesen sein, ja, es könnte…

Was ist passiert, war der Junge eingeschlafen, hatte er einen Traum, ohne sich daran zu erinnern? Als er aufwachte, war das Objekt weg und der kleine Baum an seiner Seite war plötzlich groß. Die Jahre zogen dahin und er dachte oft über das Ereignis und über die Gedächtnislücke. Zum Teil mit Wut, zum Teil mit Unverständnis. War das riesige schwebendes Objekt ein UFO, war da überhaupt eines? Oder war es doch nur eine kindliche Fantasie oder ein nachträgliches Wunschgebilde? Aber wünscht man sich ein Blackout? Redete er sich eine Entführung durch Außerirdische ein? Das einzige, was dieser Junge in der Hand hatte, war ein weiteres Kind, das dieses Objekt am Himmel mit all den Einzelheiten auch beschrieben hat, noch bevor der Junge ihm das mit den Sternschnuppen und den Lichtern erzählte.

So erstellte ich ein Target «Beschreibe die ‚Signifikate Situation‘ von … in … zwischen 1991 und 1993» und schickte ein Viewer darauf. Das genaue Datum war leider nicht bekannt, auch das genaue Jahr nicht. Der Junge, der jetzt ein Mann ist, denkt es war im Jahre 1992, ohne sich aber zu 100 Prozent sicher zu sein. Die ‚Signifikate Situation‘ wurde näher etwas beschreiben (ohne jedoch eine Annahme mit reinzupacken) und anschließend noch mal als E1 (Ereignis 1) kodiert. Und die Person, um die es ging, wurde als P1 kodiert. T1 = 1991 und T2 1993.

In der Stufe 1 beschrieb der Viewer schon: «Brummen, Frequenzen, es verlässt den physischen Bereich, groß, rund». Ich kann nicht alles der Session wiedergeben, da es zu sehr in die Privatsphäre hineintaucht. In der Stufe 4 unter ITs beschrieb der Viewer vermutlich die friedliche Atmosphäre im Elternhaus und die Fürsorge seiner Eltern. In der Personenwahrnehmung beschrieb der Viewer eindeutig einen Jungen zwischen 8 und 12 Jahren, der sehr viele Ähnlichkeiten mit der Person P1 hat, auch die Charakterbeschreibung traf zu. Der Viewer war also gut „on target“. In der Stufe 6 bei der Anweisung E1 zu beschreiben, schreib der Viewer: «Aufschreckend, bearbeitend, Ängste, Versuch der Beruhigung von Außen, andere Sprache, danach Blackout». Immer wieder erlebt man als Monitor, dass ein Viewer haargenaue Einzelheiten vom Targeteigenschaften wieder gibt, ohne dass er ja weiß um was es im Target geht. In diesem Fall erwähnte der Viewer das mit dem Blackout. «Die Frage warum alleine? Wütend und traurig». In einer Timeline war das Ereignis 1 wie eine aufgezwungene AKE und wirkte auf den Viewer wie eine Technologie von Burkhard Heim (Wie eine Technologie die durch Dimensionsschichten der These Burkhard Heim erklärbar wären).

Beim Interview wurde es dann hart:
«Wesen die mich ansehen. Weiß nicht was die von mir wollen. Papa, wo bist du?»
«Sie schauen, haben Geräte, prüfen etwas mit meiner Haut, ich mag das nicht. Das schlimmste. Ich fühle mich wie gelähmt.»
«Kannst du Papa Bescheid geben, wo ich bin?»
Als Monitor versuchte ich den Jungen zu berühren, was einigermaßen ging, und wollte, dass der Junge mit den Wesen kommuniziert, was auch funktionierte.
«Ich soll keine Angst haben,» antworteten die Wesen dem Jungen «es ist nichts Schlimmes. Aber sie fühlen nicht so wie wir.»

So ein Target ist nicht grade etwas Leichtes, wenn man die Ängste des Jungen spürt und auch wenn man ihn aus dieser Situation herausbringen möchte, ihm helfen und beistehen möchte. Im Interview kam noch heraus, dass der Junge körperlich da war (in einem hellen Raum) und warum die Wesen das taten, was sie taten…

So ein Target ist nicht grade etwas Leichtes, wenn man die Ängste des Jungen spürt und auch wenn man ihn aus dieser Situation herausbringen möchte, ihm helfen und beistehen möchte. Im Interview kam noch heraus, dass der Junge körperlich da war (in einem hellen Raum) und warum die Wesen das taten, was sie taten…

Bei so einem Interview muss man aber acht geben, da es zwar ein interessantes Tool ist, aber auch ein gefährliches. Gefährlich, weil der Viewer da vermehrt seine Annahmen schreiben kann, und somit das Interview immer weiter aufbauen kann. So sollte man die Inhalte mit Vorsicht genießen. Relationale Diagramme können dann weiterhelfen.

Künstlerische Darstellung der übrig gebliebenen Eindrücke des Targets.
Gemalt vom Viewer

Nachsatz vom Viewer: «Traumatische Ereignisse von Menschen zu viewen gehört wohl zu den schwierigsten Targets im RV. Die wahrgenommenen Eindrücke können emotional enorm belasten. In diesem Fall ging es um ein 8-12 jähriges Kind, das letztendlich entführt worden war. Für mich als Viewer war das kein einfaches Target. Es ist wichtig zu lernen auch damit umzugehen. Weil es eventuell in Zukunft dabei helfen könnte entführte Menschen zu lokalisieren oder auch Menschenleben zu retten.

Der Versuch die Position des Betrachters beizubehalten und sich nicht betroffen zu fühlen, ist bei solchen Targets ein Drahtseilakt. Aber unabdingbar, um selber auch schrecklichen Erlebnisse als Viewer angemessen verarbeiten zu können. Ein Detox bzw. eine Herausführung ist eh nach jeder Session anzuraten und bei solch sensiblen Targets extrem wichtig.»

Markus Weber hatte ich auch mal auf dieses Target geschickt (da war es noch anders und komplizierter  formuliert). Hier die Ausschnitte seiner interessanten Stufe 6 (O1 = Objekt 1) :

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Avatar
    Mademoiselle

    Hut ab meine Herren! Das war ein sehr interessanter und spannender Bericht mit viel Mühe in der Ausarbeitung!

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